Architektur- und Planungsbüros sind kreative Betriebe. Viele haben Leute, die gestalten, fotografieren, sogar eine Drohne fliegen können. An Ideen fehlt es selten. Was fehlt, ist jemand, der sagt, was wann passieren muss, und der darauf achtet, dass es auch passiert.
Ohne diese Ordnung entsteht Marketing in Schüben. Eine neue Website, wenn die alte nicht mehr geht. Eine Stellenanzeige, wenn jemand kündigt. Ein Post, wenn gerade Zeit ist. Von außen wirkt das Büro dann kleiner, als es ist.
Können ist nicht das Problem
KUBUS aus Wetzlar ist ein Generalplaner mit rund 30 Leuten und über 2.000 Projekten. Beim wichtigsten Auftraggeber kennt man das Büro seit Jahrzehnten, neue Bauherren kannten es nicht. Intern gibt es viel kreative Kraft. Und es gab eine teure Erfahrung: Für einen Vertriebler war eine sechsstellige Summe ausgegeben worden, ohne dass daraus Aufträge wurden.
KUBUS brauchte einen Sparringspartner. Gemeinsam haben wir Struktur ins Marketing gebracht: eine Strategie mit klarer Reihenfolge, eine Website, die die Arbeit zeigt statt Renderings, Recruiting, das Stellen besetzt, und Zahlen, an denen sich ablesen lässt, was wirkt. Gekostet hat das einen Bruchteil dessen, was der Vertriebler gekostet hatte. Inzwischen kommen Reports, Salesletter und Automatisierung dazu.
Richtig wahrgenommen werden
Main Werk Architekten in Frankfurt plant mit rund 20 Leuten, über 500 Projekte sind gebaut. Kunden beschreiben das Büro als verlässlich und pünktlich, und sie sagen auch: „Vertriebler sind sie alle nicht.“ Neue Aufträge kamen fast nur über Empfehlung.
Hier ging es vor allem um Positionierung. Wir haben mit Kunden und Investoren gesprochen, bevor wir etwas gestaltet haben. Daraus entstanden ein Auftritt und eine neue Website, die zeigen, was Kunden an Main Werk schätzen: echte Häuser, echte Pläne und die Menschen, die sie zeichnen.
Wir sind eben auch keine Träumer.
Das Büro wird heute so wahrgenommen, wie es arbeitet, und ist dadurch weniger auf Empfehlungen angewiesen. Als Nächstes kommt Automatisierung dazu, damit die Abläufe hinter dem neuen Auftritt mitwachsen.
Ein Plan statt vieler Aktionen
Beide Büros hatten nie ein Problem mit ihrer Arbeit. Sie hatten eines damit, sie nach außen zu tragen, und zwar Schritt für Schritt statt in Schüben. Wenn dein Büro mehr kann, als man draußen sieht, fang nicht mit der nächsten Aktion an. Fang mit dem Plan an.










